Die B-Juniorinnen empfingen die Mannschaft der JSG Römerberg zum dritten Vorbereitungsspiel in der Lorscher Straße. Schon im Vorfeld war klar, dass es ein Duell auf hohem Niveau werden würde – und die zahlreichen Zuschauer wurden nicht enttäuscht.
Von Beginn an setzten die Viernheimerinnen die Gäste mit hohem Tempo und schnellen
Ballwechseln unter Druck. Bereits nach neun Minuten belohnte sich die Mannschaft für ihren
Einsatz: Nach einem Eckball war Lea Selina Ternes zur Stelle und erzielte das 1:0.
In der 22. Minute folgte der nächste Treffer. Lucy Junger fasste sich aus rund 30 Metern ein
Herz und hämmerte den Ball an die Latte. Von dort sprang er klar hinter die Torlinie – ein echtes
„Wembley-Tor“ zum 2:0, an dem es keinerlei Zweifel gab. Die Römerbergerinnen versuchten
ihrerseits, über die Außenbahnen gefährlich zu werden, doch die starke Abwehr des TSV Amicitia
ließ kaum etwas zu. Mit der 2:0-Führung ging es in die Pause.
Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie intensiv und fair. Die Gäste gaben sich nie auf, doch
die Viernheimerinnen hielten dagegen und kontrollierten das Spielgeschehen. Nach 57 Minuten war es erneut Lea Selina Ternes, die nachsetzte und zum 3:0 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte
schließlich Alice Semeraro, die mit ihrem Treffer zum 4:0 den Endstand markierte.
Die JSG Römerberg kämpfte bis zum Abpfiff aufopferungsvoll, doch am Ende stand ein verdienter
Sieg der Viernheimerinnen, der von den Fans mit großem Applaus gefeiert wurde. Auch der
gegnerische Trainer zollte Respekt und wünschte der Heimmannschaft alles Gute für die kommende Saison.
Ein faires, intensives und hochklassiges Testspiel, das Lust auf mehr macht – und sicherlich nicht
die letzte Begegnung dieser beiden Teams war.
Am Dienstagabend absolvierte unsere neu zusammengestellte B-Juniorinnen-
Mannschaft ihr erstes Testspiel bei der SG Heidelberg-Kirchheim. Die Mannschaft trat mit 17
Spielerinnen an, darunter gleich sieben Neuzugänge, die ihr erstes Spiel auf dem 11er-Feld absolvierten.
Zu Beginn wurde eine Dreier-Abwehrkette ausprobiert. Da Heidelberg-Kirchheim mit zwei
schnellen Stürmerinnen startete und wir zunächst in Rückstand gerieten (12. Minute: 0:1), stellten
wir auf eine Viererkette um, für mehr Sicherheit zu gewinnen. Hierbei kam unser Neuzugang Sarah Löffler zum Einsatz, die sich perfekt in die Abwehr einfügte und für Stabilität sorgte. Mit dieser Umstellung fanden die Viernheimerinnen zunehmend ins Spiel und zeigten eine starke
Mannschaftsleistung.
Auch im Sturm mit den neuen Spielerinnen wurde mit Esin Erciyas und Lucy Junger jetzt mehr
Druck auf die gegnerische Abwehr ausgeübt. Unsere junge Mannschaft ließ sich jetzt nicht mehr
beeindrucken, setzte weiterhin auf ihr eigenes Spiel und wurde kurz vor der Halbzeitpause belohnt: Die Torschützenkönigin aus der letzten Saison, Lea Ternes, erzielte nach einem Eckball den verdienten Ausgleich zum 1:1.
Nach der Pause erhöhten die Viernheimerinnen den Druck deutlich. Nach einem Foul etwa 20
Meter vom Tor entfernt verwandelte Michelle Wolf den Freistoß in der 48. Minute direkt zum 2:1-
Führungstreffer. Diese Führung gab den Spielerinnen zusätzlichen Auftrieb, und kurz darauf
erhöhte Lea Ternes auf 3:1. Auch nach mehreren Wechseln mit den neuen Spielerinnen
Sophia Gorges, Alice Semeraro, Julia Garbarenko und Ella Röhrig blieb die Mannschaft sehr konstant im Spiel – man merkte deutlich, wie gut sich alle Spielerinnen bereits integriert hatten.
Mit viel Kampfgeist und gutem Zusammenspiel erzielte Alice Semeraro in der 62. Minute das
vierte Tor, gefolgt von einem weiteren Treffer von Alice in der 70. Minute zum
Zwischenstand von 5:1. Den Schlusspunkt setzte Esin Erciyas in der 78. Minute mit dem Treffer zum Endstand von 6:1.
Für das erste Testspiel dieser jungen Mannschaft – mit mehreren Neuzugängen, die bereits gut integriert sind – war das eine überzeugende Leistung und ein gelungener Auftakt.
Es spielten: Lara Fichera, Lea Ternes, Martha Helfrich, Michelle Wolf, Lilly Kania, Esin Erciyas, Ilaria Cottone, Giulia Wendt, Sophia Gorges, Alica Semeraro, Amy Pächer, Jule Flügel, Julia Garbarenko, Lucy Junger, Sarah Löffler, Melis Baltaci sowie Ella Röhrig.
DW
(DW) Die junge Nachwuchsschiedsrichterin Sophia Wolf vom TSV Amicitia Viernheim hatte kürzlich die Ehre, vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgewählt und eingeladen zu werden, das große Fan- und Familienfest zum DFB-Pokalfinale in Köln zu besuchen. Zusammen mit 32 weiteren talentierten Nachwuchsschiedsrichterinnen und 22 erfahrenen Schiedsrichterinnen durfte sie an diesem besonderen Event teilnehmen, inklusive Übernachtung.
Vor dem spannenden Finale der Frauenmannschaften des FC Bayern München und des VfL Wolfsburg fand ein aufregendes Turnier der C- und D-Juniorinnen statt. Über 100 Mannschaften nahmen daran teil und die Spiele wurden von den Nachwuchsschiedsrichterinnen geleitet, darunter auch Sophia. An diesem ereignisreichen Tag leitete sie insgesamt neun Spiele, darunter das packende Finale der D-Juniorinnen zwischen Rheinbach und Rheinbach Süd, das mit einem knappen 1:0 endete.
Nach dem erfolgreichen Turnier durfte Sophia das Finale der Frauen live im Stadion miterleben. Für sie war es ein unvergessliches Erlebnis und sie bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, die es möglich gemacht haben, an einem solch bedeutenden Event teilzunehmen. Wir vom TSV Amicitia Viernheim sind sehr Stolz auf unsere Schiedsrichterin und hoffen, dass Ihr noch einige folgen.
Viernheim. Turniersieger, Fairplay-Gewinner und Sieger beim Elfmeterschießen: Die B-Juniorinnen des TSV Amicitia haben vom Brabant-Girls-Cup in Holland alle Pokale mit nach Hause gebracht, die es bei dem Turnier zu gewinnen gab.
Bild: Sandra Usler
Die Saison in der Oberliga Baden-Württemberg hatten die Fußballmädels mit Platz sechs abgeschlossen. Nach dem Ende der Runde stand für die Mannschaft und das Trainerteam Stephan Beikert und Steffen Usler eine internationale Herausforderung an: Mit allen 21 Spielerinnen, die im Saisonverlauf in der Liga und im Pokal eingesetzt waren, nahm der TSV Amicitia am Brabant-Girls-Cup in Rosmalen teil. Das Mädchenturnier wird von der internationalen Agentur Eurosportring organisiert. Dazu gehörte auch die Unterkunft, die Viernheimerinnen waren in einem holländischen Ferienpark untergebracht, so dass auch abseits des Fußballplatzes für Unterhaltung gesorgt war.
Der Brabant-Girls-Cup wurde an zwei Tagen auf der Anlage des OJC Rosmalen ausgespielt. Der Partnerverein des PSV Eindhoven verfügt über ein weitläufiges Sportgelände mit zwölf Großspielfeldern, so dass mehrere Altersklassen parallel ihre Spiele austrugen. In der Konkurrenz der U17 waren 13 Mädchen-Teams aus vier Nationen gemeldet. Der TSV Amicitia hatte am ersten Tag fünf Vorrundenspiele zu bestreiten. Zum Auftakt gelang ein deutliches 5:0 gegen die zweite Mannschaft von Gastgeber OJC Rosmalen. Das Duell mit dem deutschen Vertreter JFV Ebsdorfergrund war hart umkämpft, schließlich setzte sich Viernheim mit 1:0 durch. Gegen das zweite niederländische Team Svo HZM 22 gab es ein souveränes 2:0. Deutlicher wurde es gegen die Mädchen von Wilhelminaboys Best, 6:0 hieß es am Ende für die Blau-Grünen. Und auch der SV Ober-Olm war keine große Hürde, 5:0 lautete das Endergebnis.
Die Vorrunde schlossen die Viernheimerinnen am zweiten Turniertag mit einem knappen 1:0 gegen das französische Team CSE Erquinghem ab. Ohne Punktverlust und ohne Gegentor zogen die TSV-Amicitia-Mädchen in das Endspiel ein. Vor der Entscheidung um den Turniersieg stand noch ein anderer Wettbewerb ab – das Elfmeterschießen. Janina Mutschler hatte sich aus ihrer Mannschaft beim Waschmaschinenzielschießen für das Finale qualifiziert. Beim Elfmeterschießen zeigte die Viernheimerin keine Nerven, versenkte jeden Schuss und ließ sich von den Mannschaftskameradinnen feiern.
Es stand ja aber noch das Endspiel an. Gegen die körperlich robusten Spielerinnen von FC Horsens aus Dänemark sorgten zwei Standardsituationen für die Entscheidung: Jeweils nach einer Ecke von Emma Usler war Victoria Bode zur Stelle, schoss zum 1:0 und köpfte zum 2:0-Endstand ein. Der Jubel über den Turniersieg war riesengroß bei Spielerinnen und Trainerteam. Und bei der Siegerehrung durfte noch einmal gejubelt werden. Denn der TSV Amicitia erhielt nicht nur den Pokal für den Turniersieg und für Elfmeterkönigin Janina Mutschler, Kapitänin Aylin Müller durfte auch die Trophäe in der Fairplay-Wertung abholen. Mit sportlich maximalem Erfolg kehrten die B-Juniorinnen zurück nach Viernheim und freuten sich über den gelungenen Saisonabschluss.
Die Trainer hatten 21 Spielerinnen der Jahrgänge 2006 bis 2010 in Holland dabei: Wilma Sendtko, Emma Usler, Aylin Müller, Shana Traylor, Viktoria Kress, Vanessa Rooth, Victoria Bode, Jamie Lee Jukic, Janina Mutschler, Lavinia Baust, Ilayda Baltaci, Julia Beikert, Ayca Sahin, Caera Campbell, Mia Becker Uribe, Paula Weerts, Luisa Usler, Ivana Ascic, Naima Reitzel, Melis Baltaci, Zoe Meeß.
Sandra Usler
Mit dem grünen Trikotsatz, den der Förderverein Frauen- und Mädchenfußball finanziert hat, glückte den B-Juniorinnen ein verdienter 3:1-Sieg beim SC Freiburg 2.
Bei der zweiten Mannschaft des Bundesligisten freuten sich die Viernheimer Mädels über das frühe 0:1. Caera Campbell traf im Nachsetzen nach einer Ecke. Eine Einzelleistung schloss Lavinia Baust
zum 0:2 ab (15.). Die Freiburgerinnen setzten nach und konnten kurz vor der Pause auf 1:2 verkürzen. Doch im direkten Gegenzug versenkte Ilayda Baltaci einen Freistoß zum 1:3.
In der zweiten Halbzeit standen die Viernheimerinnen sehr gut gegen die starken Gastgeberinnen. Es gab Chancen auf beiden Seiten, aber keine weiteren Treffer mehr. Mit ihrer abgeklärten
Spielweise sicherten sich die TSV-Amicitia-Mädels die Punkte.
S. Usler